Bergbilder

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Neue Ölbilder Tirol und Salzburg / 2018

 

Helene Schorn in ihrem Atelier in Saalfelden.

Nikolaus Schaffer vom Salzburg Museum schrieb über Schorn: „Sie zählt zu den bedeutendsten Bergmalern der Gegenwart.“

BILD: SN/HEINZ BAYER

Schön! Aber malen? Immer und immer wieder? Das haben doch schon so viele getan – Helene Maria Schorn sucht deshalb nach neuen Einstiegen.
Werden Menschen von etwas täglich umgeben, fällt es ihnen irgendwann nicht mehr auf. Zum Beispiel die seelenlose Hässlichkeit von Gewerbegebieten oder die Tristesse belangloser Bauwerke. Gleiches gilt aber auch für die Pracht der Berge. Bei Helene Maria Schorn ist das anders. Immer schon war sie mit dem Anblick der Berge konfrontiert. Vom Basislager aus, quasi – von dem Haus der Eltern. Die Rede ist im Speziellen vom Blick zum Steinernen Meer oder zu den Hohen Tauern. Die blieben ihr Lehrmeister. Jahr für Jahr. Und im Atelier, oft bis spät in die Nacht. Die Berge, nein, sie waren ihr nicht vordergründig im aktivalpinistischen Sinne strenge und zugleich geduldige Erziehungsberechtigte. Sie wurden es aber in der künstlerischen Auseinandersetzung. Schorn hat sich an der Pracht der Berge niemals abgesehen. Ist im Dialog mit ihnen zwar manchmal verzweifelt, doch als Künstlerin an ihnen gewachsen.
Die Malerei war einst Hobby. Jetzt ist sie ein inneres Bedürfnis. Ja, sie gibt ihr den Lebensweg vor. „Wege entstehen dadurch, dass man sie geht“, erkannte der wunderbare Erich Kästner. Zum gleichen Thema reflektiert Franz Werfel: „Wenn alle Wege verstellt sind, bleibt nur der Weg nach oben.“ Und den bayerischen Extremkletterer Alexander Huber lehrten die Berge: „Wir können nur wachsen, wenn wir uns unseren Ängsten stellen .“ Schorn tut das. Immer öfter wagt sie sich ins Abstrakte. Sucht „alternative Routen“, bewegt sich dort, wo keine Sicherungshaken mehr sind. Sie arbeitet sich diszipliniert beim Aktzeichnen an Perspektiven und Proportionen ab. Sie spürt den Schattierungen von Graten und Rinnen hinterher, macht die Facetten und Farben des Waldes, das helle, magische Glitzern von Eis und Schnee zu Seilgefährten. Sie tut es auf der Suche nach dem inneren Licht – verbunden mit dem Wunsch, es zum Leuchten zu bringen.
Heinz Bayer / Salzburger Nachrichten 2.6.2018


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