{"id":235,"date":"2016-12-12T14:56:59","date_gmt":"2016-12-12T13:56:59","guid":{"rendered":"http:\/\/www.helene-maria-schorn.at\/?page_id=235"},"modified":"2016-12-16T10:08:53","modified_gmt":"2016-12-16T09:08:53","slug":"buch-2016","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/www.helene-maria-schorn.at\/index.php\/buch-2016\/","title":{"rendered":"Welt der Berge"},"content":{"rendered":"<h1>Das Jubil\u00e4umsbuch<br \/>\n&#8222;Welt der Berge&#8220;, Helene Maria Schorn<\/h1>\n<h3><a href=\"http:\/\/www.helene-maria-schorn.at\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/buch2016-schorn-web-db.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"\">&lt; Das Buch als PDF \u00f6ffnen &gt;<\/a><\/h3>\n<p><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-225 size-full\" src=\"http:\/\/www.helene-maria-schorn.at\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/A5_Folder_Einlad_Schorn_2016_11_indd___758____GPU-Vorschau_.jpg\" width=\"1834\" height=\"1870\" srcset=\"http:\/\/www.helene-maria-schorn.at\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/A5_Folder_Einlad_Schorn_2016_11_indd___758____GPU-Vorschau_.jpg 1834w, http:\/\/www.helene-maria-schorn.at\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/A5_Folder_Einlad_Schorn_2016_11_indd___758____GPU-Vorschau_-294x300.jpg 294w, http:\/\/www.helene-maria-schorn.at\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/A5_Folder_Einlad_Schorn_2016_11_indd___758____GPU-Vorschau_-768x783.jpg 768w, http:\/\/www.helene-maria-schorn.at\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/A5_Folder_Einlad_Schorn_2016_11_indd___758____GPU-Vorschau_-1004x1024.jpg 1004w, http:\/\/www.helene-maria-schorn.at\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/A5_Folder_Einlad_Schorn_2016_11_indd___758____GPU-Vorschau_-830x846.jpg 830w, http:\/\/www.helene-maria-schorn.at\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/A5_Folder_Einlad_Schorn_2016_11_indd___758____GPU-Vorschau_-230x235.jpg 230w, http:\/\/www.helene-maria-schorn.at\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/A5_Folder_Einlad_Schorn_2016_11_indd___758____GPU-Vorschau_-350x357.jpg 350w, http:\/\/www.helene-maria-schorn.at\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/A5_Folder_Einlad_Schorn_2016_11_indd___758____GPU-Vorschau_-480x489.jpg 480w\" sizes=\"(max-width: 1834px) 100vw, 1834px\" \/><\/p>\n<p>Texte: Nikolaus Schaffer und Siegfried Karrer<\/p>\n<p><iframe width=\"1280\" height=\"720\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/P2ga1-AFtHw\" frameborder=\"0\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<h2>Der Berg in der Malerei<\/h2>\n<p>In dem Sujet Bergbilder setzt H.M.Schorn derzeit weitum die h\u00f6chsten Ma\u00dfst\u00e4be, das l\u00e4sst sich mit einer besonderen \u00f6rtlichen Vertrautheit, aber mehr noch mit einer eminenten Maltechnik erkl\u00e4ren.<\/p>\n<p>Die kraftvollen und gro\u00dfformatigen \u00d6lbilder von Helene Maria Schorn in Spachteltechnik lassen den Betrachter einzigartige Ausblicke in die Welt der Berge erleben. Die Berge erbl\u00fchen geradezu koloristisch unter der Hand der Malerin. Nach der vielbeachteten Einzelausstellung \u201eDie Welt der Hohen Tauern\u201c im Alpincenter am Kitzsteinhorn 2012 und der Beteiligung an der gro\u00dfen Museumsausstellung \u201eDie Hohen Tauern-Kunst und Alpingeschichte\u201c im SALZBURG MUSEUM 2012 z\u00e4hlt Helene Maria Schorn zu den bedeutendsten Bergmalern der Gegenwart. \u201eIhr gro\u00dfes Plus ist eine nahezu ins Bildhauerische und Mikrostrukturelle verfeinerte Spachteltechnik. Man fragt sich: gibt es eine derma\u00dfen sensibilisierte Spachteltechnik noch ein zweites Mal?\u201c<\/p>\n<p>Der Berg in der Malerei bedeutet eine st\u00e4rkere seelisch-emotionelle Herausforderung als eine herk\u00f6mmliche Wald- und Wiesenlandschaft; vor allem das Bergbild im strengen Sinn, das ausschlie\u00dflich die Regionen von nacktem Fels und ewigem Schnee zeigt und ein gewisserma\u00dfen asketisches Gegenbild zur gr\u00fcnenden Natur darstellt, ist pr\u00e4destiniert als Anlaufstelle und Tr\u00e4ger von sehr tief in der menschlichen Psyche verankerten Vorstellungen und Sehns\u00fcchten. Nur noch die Meeresbilder verf\u00fcgen als Motiv \u00fcber eine \u00e4hnlich elementare, fast unumg\u00e4ngliche Symbolkraft.<\/p>\n<p>Berge \u00fcben eine Faszination aus, die sich offensichtlich immer wieder durchsetzt und durch kein anderes Motiv ersetzt werden kann.\u00a0 Dass der Berg als gegenst\u00e4ndliches Motiv relativ abstrakt ist, steht auf einem anderen Blatt. Seit einigen Jahren hat eine Reihe von j\u00fcngeren Malern, denen dieses Motiv alles andere als steingewordenen Heroismus bedeutet, am Thema Berg wieder Feuer gefangen.<\/p>\n<p>Die Bilder von Helene Schorn w\u00fcrden sich f\u00fcr dieses Exempel besonders gut eignen, denn sie sind nach beiden Richtungen hin bestens abgesichert. Ihre Bergbilder lassen sich genauso\u00a0 gut als perfekte abstrakte Kompositionen auffassen, wie sie auch als Ansichten keinen Wunsch offen lassen. Die K\u00fcnstlerin sch\u00f6pft aus einem umfassenden malerischen Erleben, das genaue Kenntnis der Bergwelt und handwerkliche Souver\u00e4nit\u00e4t mit einschlie\u00dft.<\/p>\n<p>Helene Schorn kn\u00fcpft an die besten Bergmaler des 20 Jahrhunderts an, ohne von diesen Kenntnis zu haben, das hei\u00dft rein aus ihrem Gesp\u00fcr f\u00fcr malerische Werte heraus. Ihr gro\u00dfes Plus ist eine nahezu ins Bildhauerische und Mikrostrukturelle verfeinerte Spachteltechnik. Schlie\u00dflich hat sie sich zuvor einf\u00fchlsamst mit Blumenmalerei besch\u00e4ftigt, einem dem Berg diametral entgegengesetzten Stoff. Das hat sich als ideale Voraussetzung erwiesen. Man fragt sich: gibt es eine derma\u00dfen sensibilisierte Spachtelarbeit noch ein zweites Mal?<\/p>\n<p>Weil sie als Pinzgauerin so nahe an den Quellen sitzt und eine gro\u00dfe Bergfreundin ist, kam Schorn erst sp\u00e4t darauf, dass dies eigentlich die gegebene k\u00fcnstlerische Aufgabe f\u00fcr sie sein k\u00f6nnte. Von da an war sie allerdings nicht mehr zu bremsen. W\u00e4hrend sie sich in ihrer ersten Werkserie noch auf eine Farbskala von Wei\u00df \u00fcber Blau zu Schwarz beschr\u00e4nkte, setzt sie inzwischen ihre ganze Palette ein. Die Berge, fotogen ins Bild gesetzt, erbl\u00fchen geradezu koloristisch unter ihrer Hand, ob als bemooster Fels oder reflektierender Schnee. Was man von der W\u00fcste sagt, dass gerade eine karge Natur die sch\u00f6nsten Farbwirkungen hervorbringt, das gilt auch f\u00fcr den Berg, und da ist Helene Schorn in ihrem Element.<\/p>\n<p><em>Nikolaus Schaffer, SALZBURG MUSEUM, Buch S. 60<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>Berge sind Gedichte von der Erde in den Himmel geschrieben.<\/h2>\n<p>Helene Maria Schorn lebt und arbeitet in Saalfelden \/Salzburg. Sie bevorzugt die \u00d6lfarben , die sie mit gro\u00dfem gestischen Einsatz in virtuoser Spachteltechnik auf die Leinwand setzt. Diese Maltechnik l\u00e4sst ihre Bilder voll kostbarer materieller Strukturen erscheinen.<br \/>\nDank ihrer sensibilisierten Maltechnik geh\u00f6rt Schorn heute zu den erfolgreichsten und unter Sammlern gesch\u00e4tzten K\u00fcnstlerinnen. Mit Ihren Bergmotiven hat sie einen neuen Ma\u00dfstab f\u00fcr das zeitgen\u00f6ssische Bergbild gesetzt und ist heute als eine der bedeutendsten Malerinnen anerkannt, die sich intensiv mit diesem Thema auseinandersetzen. Spontane Energie und kraftvolle Atmosph\u00e4re sind zu sp\u00fcren, wenn in ihren Bergbildern die Natur koloristisch erbl\u00fcht und in den Welten ihrer Berge in dreidimensionaler Sch\u00f6nheit majest\u00e4tische gotischen Kathetralen erscheinen.<\/p>\n<p>Die kraftvollen und gro\u00dfformatigen \u00d6lbilder von Helene Maria Schorn in seltener Spachteltechnik lassen den Betrachter einzigartige Ausblicke in die Welt der Berge erleben. Der Betrachter reflektiert das Geheimnis der hochalpinen Gipfelwelten und empfindet ein intensives Gef\u00fchl der absoluten Freiheit.<\/p>\n<p>Inmitten des Panoramas der h\u00f6chsten Berge \u00d6sterreichs mit dem Grossglockner, Kitzsteinhorn und der Welt der Hohen Tauern zeigt sich die hochalpine Natur von ihrer spektakul\u00e4rsten Seite. Gletscher und massive Felsformationen wechseln sich mit bewachsenen und farbintensiven Landschaften ab. Die Berge sind voller Mythen behaftet und standen immer f\u00fcr die Welt der G\u00f6tter und D\u00e4monen, dem Irdischen entr\u00fcckt und Sinnbild des Himmlischen. Verg\u00e4nglichkeit , zeitloses Entstehen und Vergehen vollziehen sich permanent in den grandiosen Dimensionen der Bergwelten.<\/p>\n<p>Als Malmotiv ist das Sujet der Berge mit allen Regeln eines guten Bildaufbaues wie Vordergrund, Mittelgrund, Hintergrund, gro\u00dfartigen Diagonalen, Licht und Schatten, Farbperspektiven, Gegenst\u00e4ndlichkeit und Abstraktion behaftet, um ein Bild auf einem zweidimensionalen Bildtr\u00e4ger mit der maximalen Illusion einer Dreidimensionalit\u00e4t entstehen zu lassen. Jede intensive Betrachtung eines k\u00fcnstlerischen Werkes wird zur intensiven Schule des Sehens und zur Suche nach den eigenen seelischen Spiegelbildern. Die direkte Reflexion mit der uns umgebenden Sch\u00f6pfung ist die Suche nach den Spuren des Seins. Himmlisches und Irdisches, G\u00f6ttliches und Menschliches, Unsterbliches und Verg\u00e4ngliches sind die tiefen Ziele unserer Lebenswege und auch der Sehnsucht nach den hochalpinen Bergwelten.<\/p>\n<p>\u201eDen Schwerpunkt meines k\u00fcnstlerischen Schaffens pr\u00e4gt die mich umgebende Bergwelt meiner Heimat. Meine gro\u00dfe Liebe zur Natur er\u00f6ffnet mir immer wieder neue Ideen f\u00fcr neue Kompositionen. Den Zugang zur Kunst empfinde ich mit gro\u00dfer Dankbarkeit als eine unglaubliche Bereicherung meines Lebens, als ein kostbares Gut und Geschenk.\u201c (Helene Maria Schorn)<\/p>\n<p>Die Welt der Berge steht f\u00fcr eine tiefe Sehnsucht des Menschen, f\u00fcr ein Aufsteigen, Hineingehen und Hin\u00fcbergehen in eine heile Welt, dem Wunsch nach Einsamkeit und der Suche nach dem eigenen Ich. Berge stehen f\u00fcr Best\u00e4ndigkeit und Unver\u00e4nderlichkeit. So wie das Wesenhafte des Menschen nicht nur aus seiner anatomischen Gegenst\u00e4ndlichkeit besteht, \u00fcbersteigt auch das Wesen der Berge die reine materielle Ebene. Beide offenbaren sich als Erscheinungsformen des Seins im Ganzen. Der Berg manifestiert sich durch die vertiefte Sprache der Stille und kann so zur Offenbarungsst\u00e4tte des Seins werden. Raum und Zeit vereinigen sich und werden zu Spuren des Ewigen. Die Stille wird zum Unendlichen, wo man nur noch in reinen T\u00f6nen atmet, zum kosmischen Klang als Rhythmus des ewigen Lebens und der Suche<br \/>\nnach der Wahrheit.<\/p>\n<p><em>Siegfried Karrer, Buch S. 60<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Jubil\u00e4umsbuch &#8222;Welt der Berge&#8220;, Helene Maria Schorn &lt; Das Buch als PDF \u00f6ffnen &gt; Texte: Nikolaus Schaffer und Siegfried Karrer Der [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"page-templates\/page_fullwidth.php","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-235","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.helene-maria-schorn.at\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/235","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.helene-maria-schorn.at\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.helene-maria-schorn.at\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.helene-maria-schorn.at\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.helene-maria-schorn.at\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=235"}],"version-history":[{"count":7,"href":"http:\/\/www.helene-maria-schorn.at\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/235\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":285,"href":"http:\/\/www.helene-maria-schorn.at\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/235\/revisions\/285"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.helene-maria-schorn.at\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=235"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}